Firefox 4 fühlt sich auf dem relativ gut ausgestatteten Notebook einer Bekannten relativ träge an. Es handelt sich dabei um ein HP Pavilion-Notebook der dv6-Serie, Intel Core i3, ATI Mobility Radeon HD 5470 und Windows  7. Mehr als stark genug eigentlich, um eine Browser-Software flüssig betreiben zu können – denkt man.

Bemerkbar macht sich die träge Benutzeroberfläche vor allem, wenn Tabs geschlossen oder geöffnet werden. die Animationen sind alles andere als flüssig. Schon sehr seltsam.

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Hardware-Beschleunigung schuld?

An den Erweiterungen kanns nicht liegen, sind ja kaum welche installiert. Auch der Start mit einem frischen Benutzerprofil brachte keine Besserung des Problems mit sich. Also entschied ich mich, mal vorübergehen die Hardware-Beschleunigung zu deaktivieren.

 

Hardware-Beschleunigung ausschalten

Das funktioniert sehr schnell, indem in die Firefox-Adressleiste about:config eingegeben und anschließend der Wert gfx.direct2d.disabled mittels Doppelklick von false auf true umgestellt wird. Anschließend muss der Browser neugestartet werden, damit die Funktion übernommen wird.

Nach dem Neustart – die Überraschung. Die Animationen waren nun deutlich flüssiger als vorher, keine Ruckler mehr, perfekt.

Seit Firefox 4 verfügt Firefox über eine Hardwarebeschleunigung. Diese sollte eigentlich zu besserer Performance führen, da Seiteninhalte über die Grafikkarte berechnet werden und nicht mehr den Hauptprozessor belasten. In diesem Fall schien die neue Funktion aber genau das Gegenteil zu bewirken.

Unter Linux ist die Hardware-Beschleunigung übrigens aufgrund schlechter Grafikkartentreiber standardmäßig deaktiviert. Vielleicht wär eine Blacklist nicht gut arbeitender Grafikkarten auch unter Windows nicht schlecht.

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1 Kommentar

  1. Danke! Genau das wars. Hab mich auch gewundert, warum auf meinem niegelnagelneuen Notebook Firefox so langsam auf Klicks reagiert.

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