Open-Source

Als Ubuntu-Nutzer und Open-Source-Liebhaber ist mir dieses Thema natürlich besonders wichtig. Beiträge über Linux- und Open-Source-Entwicklung sowie Umfragen dazu gibt es hier vermehrt.

Wie oft sollte eine neue Version der Software erscheinen? Und wovon hängt es ab, ob kurze oder lange Release-Zyklen gewählt werden sollten? In diesem Artikel möchte ich einige Argumente für und gegen lange bzw. kurze Veröffentlichungs-Zyklen beschreiben. Das Thema ist aktueller denn je. Beispielsweise haben die Entwickler des beliebten Internet-Browsers Mozilla Firefox vor einiger Zeit entschieden, dass die vor wenigen Tagen veröffentlichte Version 4 die letzte große Version sein soll. Von nun an soll alle 16 Wochen eine neue Version von Firefox erscheinen. Im ersten Teil des Zweiteilers geht es um die Vorteile kurzer Versionsabstände. Weiterlesen »

12. März 2011 · 11 Kommentare · Kategorien: Open-Source · Tags:

Auf dieses Thema brachte mich eine Blogparade, die auf rockiger.com gestartet wurde. Der sehr reißerische Titel „Warum ist Ubuntu besser als X?“ hätte sich der Autor vielleicht sparen können. Ich interpretiere das Thema jedenfalls nicht so, wie es der Titel der Blogparade suggeriert. Dieser Beitrag hier soll nicht der zweitausendste Vergleich „Windows vs. Linux vs. Mac OS X vs. Wasweißich“ werden. Ich will meinen Lesern eher schildern, warum ich persönlich Ubuntu nutze.

Die Frage nach dem besten Betriebssystem

… kann man wohl nicht für die Allgemeinheit beantworten. Es kommt zu sehr auf die Ansprüche drauf an, die man an das System setzt. Für mich persönlich überwiegen bei einem Ubuntu- die Vorteile gegenüber einem Windows-System. Dies liegt nicht daran, dass ich Windows schlecht finde, einige Dinge macht Windows richtig gut. Folgende Dinge bringen mich aber dazu, Ubuntu als Haupt-Betriebssystem zu verwenden.

Virtuelle Arbeitsflächen

Ich kann mir das Arbeiten auf nur einer Arbeitsfläche nicht mehr vorstellen. Gerade, weil ich meist nur an meinem Notebook arbeite, benötige ich sehr oft einen Ausweichplatz. Ein Desktop alleine reicht meist nur sehr kurz aus. Unter Windows ist das mit Bordmitteln nicht möglich.

Server und Co.

Die Installation eines Apache-Servers samt PHP, MySQL und allem, was man sonst noch so braucht, ist mit einem Ubuntu-System sehr, sehr einfach möglich. Klar kann man das mit XAMPP auch unter Windows so ähnlich machen, die Ubuntu-Lösung finde ich aber etwas einfacher und sauberer. In der Zwischenzeit hab ich mich auch so sehr daran gewöhnt.

Die Entwicklung beobachten

Ich bin ein Mensch, der sehr aufgeschlossen gegenüber Neuem ist. Bei Ubuntu kann man den Fortschritt bzw. die Weiterentwicklung der Programme und des Betriebssystems sehr gut beobachten und Neuigkeiten relativ einfach testen. Mein Betriebssystem ist so nebenbei auch mein kleines Spielzeug, mit dem ich eine Menge Spaß habe. In der Welt der freien Software geschehen täglich spannende Ereignisse und die können mit großer Spannung verfolgt werden.

Anpassen

Linux-Systeme im allgemeinen lassen sich sehr, sehr gut auf persönliche Wünsche anpassen. Man hat die Wahl zwischen mehreren Oberflächen und nahezu unendlich viele Möglichkeiten, sich den Desktop nach Belieben einzurichten. Ich kann mir so die Oberfläche nach meinen Vorlieben einrichten, was das Arbeiten mit dem System effektiver macht.

Der freie Gedanke

Ich finde freie Software einfach etwas Gutes. Sie bringt allen was und jeder darf sie benutzen, verändern und weitergeben.

Ubuntu wird mit der im April dieses Jahres erscheinenden Version (Natty Narwhal) eine neue Desktopoberfläche namens Unity spendiert bekommen. Unity benötigt standardmäßig Grafik-Hardware und -Treiber mit funktionierender 3D-Beschleunigung. Damit jedoch Benutzer, die ältere Rechner oder nicht passende Hardware besitzen, trotzdem in den „Genuss“ der neuen Desktopoberfläche kommen können, wird derzeit neben Unity, auch noch Unity 2D entwickelt. Dieses 2D-Unity funktioniert auch ohne 3D-Beschleunigung und eignet sich somit besonders für ältere Rechner. Weiterlesen »

07. März 2011 · 8 Kommentare · Kategorien: Open-Source · Tags:

Ein handelsüblicher Bildschirm hat üblicherweise eine rechteckige Form. Daraus ergibt sich, dass dieser genau vier Seitenkanten und ebenso viele Ecken besitzt. Besonders bei der Arbeit mit der Maus können diese Kanten von besonderem Nutzen sein. Schaltflächen an Ecken und Kanten haben nämlich eine theoretisch unendlich große Anklickfläche, weshalb das Erreichen solcher Schaltflächen mit der Maus sehr erleichter wird. Die Arbeit wird erleichtert und beschleunigt, da weniger gut gezielt werden muss. Weiterlesen »

Nachdem ich heute ein wenige Zeit hatte, hab ich den Nachmittag ein wenig mit der aktuellen Ubuntu-Entwicklerversion herumgespielt. Es gab heute einige Neuerungen in Natty. Unter anderem ist eine neue Version des Programm-Starters in die Entwicklerversion eingekehrt. Das erste Mal, dass der Programmstarter bei mir funktioniert, bisher konnte ich über diesen keine Programme starten und musste mir die Programme in /usr/lib/applications oder über die Konsole starten. Weiterlesen »

01. März 2011 · 5 Kommentare · Kategorien: Open-Source · Tags: ,

Ubuntu 10.10 bringt so einige Fehler bzw. nicht ganz gelungene Funktionalitäten mit, die manchmal richtig nerven können. Seien es die schmalen Seitenränder, die eine Veränderung der Fenstergröße erschweren oder der in die Breite gezogene Taschenrechner. Mit Ubuntu Natty, der kommenden Ubuntu-Version, gehören diese und andere Fehler endlich der Vergangenheit an. Weiterlesen »

Hallo Planet-Leser!

Nachdem ich die letzte Zeit bereits weniger Artikel in den Planeten gestellt habe, hab ich mich jetzt entschlossen, mich komplett aus dem ubuntuusers-Planeten zurückzuziehen. Es gibt mehrere Gründe für die Entscheidung. Hier darüber eine Diskussion zu starten, würde meiner Meinung nach aber nichts bringen.

Deshalb bedanke ich mich noch einmal bei allen Lesern und Kommentatoren für ihre Beiträge, ihre Kritik und ihr Lob in den letzten Jahren. Es hat mir eine Menge Spaß gemacht Beiträge für den Planeten zu schreiben. Ebenso will ich mich bei den anderen Bloggern bedanken, die mich mit ihren Beiträgen immer wieder für eigene Artikel inspiriert haben.

So, nun ist es aber soweit: Tschüss, adieu, bye-bye.
Mit besten Grüßen, Valentin.

PS: Meinen RSS-Feed kann man natürlich weiterhin abonnieren. Ebenso Twitter- und Facebook-Seite.