11. Juni 2010 · Kommentieren · Kategorien: Internet · Tags:

Facebook ist ein mächtiges Werkzeug, um Informationen mit Freunden und Kollegen auszutauschen. Es ist allerdings auch ein effektive Methode, Mythen oder gar Unwahrheiten schnell zu verbreiten. In einem Artikel auf allfacebook.com listet der Autor die seiner Meinung nach 5 größten Facebook Mythen auf.

Facebook wird kostenpflichtig

Hierbei handelt es sich wohl um den ältesten aller Mythen. Immer wieder begegnet man Meldungen die darauf hindeuten sollen, dass Facebook in naher Zukunft Gebühren für den Service verlangen will. Mark Zuckerberg, Gründer von Facebook, hat sich inzwischen öffentlich dazu geäußert: Facebook werde in Zukunft auch weiterhin kostenlos bleiben wird. Zu diesem Thema hab ich bereits vor einiger Zeit einen Artikel verfasst: Müssen wir für Facebook bald bezahlen?

Anzeige

Facebook verkauft private Daten

Wenn Facebook keine Gebühren für die Nutzung verlangt, dann müssen sie durch den Verkauf persönlicher Daten Geld verdienen. Wieder falsch! Facebook verkauft keine persönlichen Daten an Werbeunternehmen. Die persönlichen Daten werden ausgewertet (natürlich nicht von Hand, sondern maschinell) und die Werbung wird auf den jeweiligen Nutzer angepasst. Keine Informationen, die jemanden persönlich identifizierbar machen werden an Werbetreibende weitergeleitet!

Externe Webseiten kommen an Benutzerdaten durch Facebook Plug-ins

Jeder kennt die neuen Facebook Plug-ins, wie den „Gefällt mir“-Button, den „Facebook-Chat“ und Co. Viele Nutzer haben die Befürchtung, dass diese Plug-ins persönliche Daten an den Webseiten-Betreiber weiterleiten. Falsch! Die Daten sind und bleiben bei Facebook. Der Webseiten-Betreiber nutzt solche Plug-ins nur, um andere auf seine Seite aufmerksam zu machen („Gefällt mir“-Button zeigt Link in eigenem Facebook Profil an) oder um Nutzer länger auf der Seite verweilen zu lassen („Facebook-Chat“). Persönliche Daten erhält der Webseiten-Betreiber keine.

Facebook startet einen eigenen E-Mail Dienst

Dieser Mythos wurde bereits von größeren Nachrichten-Seiten im Internet veröffentlicht. Viele waren der Meinung, dass Facebook in Kürze einen eigenen Web-E-Mail-Client in Facebook einbauen wird. Es handelte sich dabei allerdings nur um ein Gerücht, welches – wie sich jetzt herausstellt – falsch war. Mark Zuckerberg erklärte kürzlich, dass Facebook derzeit nicht an einem E-Mail-Client arbeite.

Facebook arbeitet an einem eigenen Musik-Geschäft

Ein weiteres Gerücht der letzten drei Jahre ist jenes, dass Facebook geheim an einem Musik-Projekt arbeitet. Allerdings scheint auch an diesem Gerücht wenig wahres dran gewesen zu sein, da man schon ziemlich lange nichts mehr vom „Facebook Music Store“ gehört hat.

Anzeige


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.