Media-Expertin Simonitsch: „Konsolen spielen nicht mehr die Hauptrolle“ – Free2Play ist ein Zukunftsmodell

Nach diesem einleitenden Satz hab ich mich ernsthaft gefragt, ob ich den Artikel Wer kauft heute noch Spiele um 50€? tatsächlich weiterlesen soll. Ich tat es, aber der Artikel wurde nicht besser.

Klar, Free2Play-Spiele haben mit dem Boom der sozialen Netzwerke selbst einen Boom miterlebt. In Wirklichkeit sind solche Spiele aber meist nicht wirklich tiefgründig oder langfristig spannend. Für zwischendurch ganz nett, aber nicht mit aufwändigeren Titeln zu vergleichen. Auch die Tatsache, dass jeder digitale Furz dann auf Facebook geteilt werden soll, macht Free2Play-Titel ganz sicher nicht besser.

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Dass teurere Spiele inzwischen tot sind, bzw. niemand mehr welche kauft, ist im übrigen einfach falsch. Ein Beispiel dafür ist das im Sommer erschienene GTA V. Die Entwicklung des Spiels verschlang mehrere hundert Millionen Dollar. Nur drei Tage nach Verkaufsstart konnte man allerdings einen Umsatz von einer Milliarde Dollar vermelden.

Gute Spiele sind nicht tot, auch dann nicht, wenn sie teuer sind. Und Free2Play-Titel sind nicht die Zukunft, auch dann nicht, wenn sie gerade einen ordentlichen Boom hinter sich haben.

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