Fast jede Internetseite ist heutzutage auch auf sozialen Netzwerke vertreten. Auch picomol ist bei verschiedenen Netzwerken eingetragen, wie ihr vielleicht rechts in der Sidebar sehen könnt. Neben den bereits seit längerem verlinkten Diensten wie Facebook, Twitter und identi.ca, hab ich gestern auch mal einen Link zu Google+ hinzugefügt. Es gibt jetzt also auch eine Google+-Seite des Blogs.

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Soziale Netzwerke

Die Frage, die sich mir jetzt aber eigentlich stellt: Bringen die Seiten überhaupt was? Meine Gedanken lade ich normalerweise hier im Blog ab. Wem meine Artikel interessieren, der kann diese hier lesen. Man muss nicht erst irgendwo Mitglied werden, um an Informationen zu kommen. Der Blog ist frei zugänglich.

Seiten von sozialen Netzwerken nutze ich, wie viele andere auch, um Interessierte über neue Artikel im Blog zu informieren. Doch, zahlt sich das überhaupt aus?

Fakt ist, dass die allerersten Leser neuer Artikel von sozialen Netzwerken auf den Blog rüber kommen. Nach ein paar Minuten trudeln dann auch die ersten Feed-Leser ein, die dann aber bald in größerer Zahl auf die Seite kommen. Auch wenn der Feedreader seit Jahren totgesagt wird – über RSS-Feeds kommen die meisten Leser auf aktuelle Artikel. Auch ich persönlich habe jede Menge an Blogs abonniert und geh in regelmäßigen Abständen neue Artikel durch (Internetzugang vorausgesetzt).

Mich würde nun also eure Meinung interessieren: Ist es wirklich bequemer, Blogs und Seiten auf sozialen Netzwerken zu folgen oder seit ihr Feedreader-Fans, so wie ich? Was habt ihr selbst für Erfahrungen mit solchen „Fanseiten“ gemacht?

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5 Kommentare

  1. Ich hatte nie eine Fanseite auf Facebook für meinen Blog. Da hätte ich nämlich auch gleich auf FB schreiben können. Klar, die Artikel habe ich gepostet und auch getwittert, aber die Reaktion war dann, dass auf FB kommentiert wurde anstatt im Blog, wo es frei zugänglich ist. Das gefiel mir nicht, also habe ich die Artikel auch nicht mehr dort gepostet. Inzwischen bin ich nicht mehr auf Facebook, also wird dort auch nichts mehr von mir verbreitet.

    Was den „Konsum“ von Blogs betrifft bin ich definitiv ein Feedreader. Einiges auch per Twitter, aber wirklich der Großteil trudelt in den Akregator rein. Um Mark Twain zu paraphrasieren: Die Gerüchte über den Tod von RSS sind stark übertrieben. 🙂

  2. Kenne das Problem auch: Ich weise in G+ und Twitter auf neue Artikel hin, bekomme von da auch nur eine handvoll Besucher, fange aber fast alle Kommentare damit ab, die dann eben in G+ gemacht werden. Man fragt sich somit echt, ob man den Blog damit schwächt.

    Auch ich nutze lediglich Feedreader. Auf Links, die andere in G+ und Twitter posten, klicke ich höchst selten.

  3. Im Prinzip könnte es Besucher auf den Blog bringen , sollte sich die Google+ Suche nach Interessanten Themen oder Artikeln etablieren?
    In Google+ zum Beispiel nach Themen wie Linux oder Ubuntu zu suchen bringt bessere Blogger Content Ergebnisse als bei der normalen Suche.

  4. Alexander Schestag

    Man sollte beides bedienen. Wenn man das automatisiert, tut es auch nicht weh und macht keine Arbeit. Da es sehr leicht ist, eine Fanseite automatisiert mit Blogposts zu versorgen, verstehe ich die Fragestellung schlicht nicht. Das „einzustampfen“ bringt, wenn man es richtig macht, genau null Zeitersparnis und Arbeitserleichterung.

  5. Ein Teil dieser „Sozialen Netzwerke“ mag ja nach wie vor sozial sein, ein anderer Teil ist es nicht. Daß man dort überall Mitglied werden soll, ist dabei noch das kleinere Problem,. auch wenn das viele potentielle Nutzer abschreckt. Aber überall findet man dort auch Leute, die auf das Soziale pfeifen und abkassieren wollen. Und mit Daten gehandelt wird ohnehin längst auf Teufel komm raus! Ich glaube, ich tue eher gut daran, mich nach wie vor vom „Usenetlord“ fernzuhalten…

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