23. Juni 2011 · 4 Kommentare · Kategorien: Open-Source · Tags: ,

Firefox 5 steht für alle Ubuntu Natty-Nutzer in den offiziellen Update-Quellen bereit. Damit startet mit dem heutigen Tag die neue Update-Politik der Linux-Distribution. Demnach sollen Nutzer auch größere Updates einiger Programme über die offiziellen Paketquellen nachgereicht bekommen. Bis heute war es so, dass nur Sicherheits- und Bugfix-Updates zur Verfügung gestellt wurden.

Für Ubuntu 10.10 und 10.04-Nutzer bleibt derzeit alles beim alten. Firefox 5 wird nicht über die Paketquellen kommen. Ältere Ubuntu-Versionen erhalten die neue Version, und auch darauffolgende, nachdem sie das Mozilla Stable PPA dem System hinzugefügt haben.

Ich persönlich finde die Umstellung der Update-Politik längst überfällig. Wichtige Programme sollen als offizielle Updates angeboten werden. Das Herumgepfusche mit PPAs ist für Einsteiger und Otto-Normal-Nutzer meiner Meinung nach sehr ungeeignet.

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4 Kommentare

  1. Heißt das, wenn ich Natty hab, kann ich einfach warten aufs Update?

  2. Leider gilt das ja – soweit ich weiß – (bislang) nur für Firefox. Ich hoffe aber mal sehr, dass Canonical das auf ihr gesamtes Angebot ausweitet.
    Als Neueinsteiger muss man ja auch erst mal darauf kommen, dass es so etwas wie PPAs gibt, sonst sitzt man erst vor dem Source Code, der dir erzählt, dass er kompiliert werden möchte. Die ständige „Hinterherhinkerei“ mit den neuen Versionen ist sicherlich eine Hürde für viele Ein-/Umsteiger.

  3. Ja, genau das heißt das 🙂

    Gruß Valentin

  4. Da stimm ich dir voll und ganz zu. Das sollte bei allen wichtigen Programmen so sein. Ich finde so, wie es bei Android gemacht wird, ist es ziemlich perfekt. Da werden Update einfach so lange zur Verfügung gestellt, wie sie mit dem Betriebssystem kompatibel sind.

    Gruß Valentin

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