Als bekannt wurde, dass die Entwickler des freien Musikplayers Songbird die Linuxunterstützung aufgrund von zu hohem Arbeitsaufwand und zu wenig Entwicklern aufgeben will, war das Geschrei groß. Die Linux-Gemeinschaft war enttäuscht, denn Songbird war der Lieblingsplayer vieler Nutzer. Umso erfreuter war man dann, als bekannt wurde, dass einige Programmierer einen Songbird-Fork speziell für Linux entwickeln wollten. Sein Name sollte Nightingale lauten. Der erste Schritt war eine eigene Homepage, die stand auch nach wenigen Tagen bereits.

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Von da an allerdings tat sich nicht sonderlich viel. Seit Monaten sind über dem ausgegrauten Screenshot des Players die Worte „Coming Soon“ zu lesen. Der letzte Beitrag im Nightingale-Blog ist allerdings über ein Monat alt und erweckt wenig Hoffnung, dass aus dem Player doch noch was wird. Eigentlich schade, denn die anfänglichen Pläne hörten sich gut an. Auch im Nightingale-Forum ist so gut wie nichts los. Und das, was auf der Sourceforge-Projektseite steht, macht auch nicht gerade Mut: „This project has no files.

Ist Nightingale also also bereits tot, bevor das Projekt überhaupt richtig gestartet ist?

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6 Kommentare

  1. Guck doch ins Code-Repository:
    http://ngale.svn.sourceforge.net/viewvc/ngale/

    Das Projekt kann sicher Unterstützung gebrauchen, da es offensichtlich von einer Einzelperson betrieben wird. Aber ein Projekt mit letzter Aktivität vor gerade mal 2 Wochen ist sicher nicht tot.

  2. Wenn es bei dem Einzelkämpfer bleibt dauert es sicher nicht lang. Für einen alleine ist das Projekt zu groß

  3. Man muss nicht jeden Mist am Leben halten. Ich habe vor …. zwei Jahren (?) mal Songbird installiert und fand von der ersten Sekunde an die Kopie des iTunes-Designs vollkommen bescheuert (wenn ich Apple-Design wollte, würde ich ja nicht Linux und Gnome verwenden). 10 min später war der Plattenplatz wieder frei – und ich bin immer noch bei Rythmbox.

  4. Schon mal die Entwickler angeschrieben?
    Vll. habe die derzeit auch einfach privat viel zu tun, so dass das Projekt erst mal warten muss.
    kp, wie viele Entwickler da mit arbeiten. Aber wenn es nur zwei drei Leute sind, dann kann es mal vorkommen, das ein Monat nichts passiert.

  5. Ich hab Songbird früher oft unter Windows eingesetzt, aber unter Linux ist es kaum zu gebrauchen, weil es sich ziemlich schlecht in die Desktopumgebung integriert…

  6. Songbird hat die Linuxunterstützung nicht ganz Aufgegeben es werden immernoch aktuelle Linux Versionen im Developer Center Erstellt.
    Offizell gibt es keine Linuxversion mehr und für die Developer Builds gibt es auch keine Funktionsgarantie, trozdem laufen sie sehr gut auch mit fast allen Plugin 😉

    http://developer.songbirdnest.com/builds/trunk/latest/

  7. Pingback: DDDWNB #1: Facebook-Smartphone, Songbird, Internet-Trolle | picomol.de

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