Die Windows-Version von LibreOffice wurde einer Entschlackungskur unterzogen. Den großen Umbruch gab es zwar (noch) nicht, allerdings sind die Neuerungen doch mal einen Blick wert. Das hier sind Windows-Screenshots der LibreOffice-Website. LibreOffice 3.5 sah noch so aus:

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LibreOffice Writer 3.5 [Bildquelle]

Nun ist alles ein wenig leichter und weniger überladen. LibreOffice 3.6 ist spürbar schlanker. Weniger 3D, weniger Rahmen und damit optisch einfach ansprechender.

LibreOffice Writer 3.6 [Bildquelle]

Laut Release-Plan soll LibreOffice 3.6 in der ersten August-Woche als finale Version veröffentlicht werden. Wie sich die LibreOffice-Oberfläche in letzter Zeit entwickelt hat, darüber schrieb ich ja erst vor kurzem einen längeren Artikel.

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4 Kommentare

  1. Nun ja das sieht schon wirklich ne Ecke schicker aus. Alte lästige Fehler und der langsame Start bleiben aber auch in der dritten Beta immer noch.

    So ist es bspw. auch in der dritten Beta immer noch nicht möglich nach dem Start der Anwendung direkt mit dem schreiben zu beginnen, ohne das das Programm für etwa 5 Sekunden stockt und nicht reagiert.

  2. Na, auf die Performanz von Betaversionen gebe ich nicht viel.

    Was mir aber immer noch schmerzlich fehlt, ist eine Möglichkeit, zu „updaten“, ohne eine komplette Neuinstallation durchzuführen. Wird Zeit.

  3. Ich bin gespannt. Ich finde, dass Microsoft mit Metro und Ribbon ein riskantes Spiel spielt. Nicht, dass sie irgendein Monopol zu verlieren drohen (da würde die EU sicher einspringen und „brutale“ Kartellstrafen wie freie Browserwahl fallen lassen). Aber ich kann mir vorstellen, dass viele Menschen nicht bereit sind, mit so großen Schritten neue Wege zu beschreiten. Traditionelle Alternativen können da sicher den einen oder anderen Nutzer abgraben.

    Ähnlich hätte ich es übrigens auch für den Linux-Desktop gesehen. Ein richtig ausgefeiltes, stabiles und traditionelles Ubuntu mit Gnome 2 hätte mit viel Werbung noch einen guten Schwung Nutzer überzeugen können. Stattdessen schicken einen Unity und Gnome 3 in eine langjährige Usability-Beta-Phase. Schade drum.

  4. Anfangs war ich der selben Meinung, vor allem mit Gnome 3 kann ich mich bis heute noch nicht wirklich anfreunden, auch mit Unity tat ich mich schwer am Anfang, aber es hat sich mittlerweile geändert.
    Wenn ich so zurück denke, vor allem als Ubuntu 11 raus kam, war die Kritik schon ziemlich groß, Ubuntu 11.04 lief auch nicht sonderlich stabil, deshalb habe ich dann, als Ubuntu 11.10 raus kam, gleich die neue Version installierte und siehe dar es lief!
    Ich wurde sogar behaupten das Ubuntu 11.10, zumindest eines der stabileren Versionen ist, dass ich bis jetzt verwendet habe und dass seit Ubuntu 9.10.
    Unter Ubuntu 10 hatte ich z.B. oft Abstürze, vor allem wenn ich zwei externe Festplatten gleichzeitig verwendet habe, Ubuntu 10.04 lief anfangs überhaupt nicht, erst ab der Version 10.04.2, aber auch mit einigen Probleme.
    Gnome 2 würde ich überhaupt nicht mehr verwenden, weil es im Gegensatz zu Unity, mittlerweile veraltet wirkt. Was mich vor allem an Unity gefällt, ist der Launcher bzw. der Dash.
    Man findet schnell Programme wieder, egal ob ich unter suchen geh, oder einfach im Dash die letzten Verknüpfungen durchsuche und dass ist nicht nur mit programmen so, sondern auch mit allen anderen Dateien, wie Dokumenten, Bilder usw., vor allem unter ubuntu 12.04 ist es gut gelungen.

    Was Windows betrifft, auch hier ist es an der Zeit für Veränderungen. Seit Windows 95, hat sich die Grundstruktur, nicht sonderlich verändert. Windows 7 wirkt zwar moderner, teilwese auch etwas zu bunt, aber Windows bleibt eben Windows.
    Gerade hier vermisse ich so etwas wie ein Launcher/Dash. Die Start Optionen wirken oft unübersichtlich, vor allem wenn viele Programme installiert sind, aber auch alle anderen Einstellungen. Wenn man eine bestimmte Einstellung vornehmen möchte sucht man oft ewig, dar ist es unter Ubuntu/Unity viel übersichtlicher gelöst.
    Ob es unter Windows 8 bessern wird, wird sich zeigen, ich finde die Entwicklung schon spannend, obwohl ich Windows eigentlich nicht mehr so oft nutze, eigentlich nur noch zur Video bearbeitung, es fehlt leider noch ein vernünftiges und vor allem stabilen Programm unter Linux.

  5. Pingback: Libre Office 3.6 ist veröffentlicht | Softwareperlen

  6. Pingback: LibreOffice in der Version 3.6 veröffentlicht – Deskmodder.de

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