Am gestrigen Quit Facebook Day (offizielle Homepage) beendeten 32.749 Facebook-Jünger ihre Mitgliedschaft beim größten sozialen Netzwerk der Welt. Der Quit Facebook Day soll ein Protest gegen die derzeitigen Datenschutzbestimmungen sein. Wöchentlich erregen neue Datenschutz-Skandale die Gemüter, richtige Verbesserungen gab es bis jetzt wenige bis keine. Um derzeit Facebook „privat“ zu betreiben und seine Daten zu schützen, sind eine Menge von Einstellungen im Kontrollzentrum von Facebook vorzunehmen. Kritiker fordern eine Umkehrung des Mechanismus. Alle Daten sollen zu Beginn privat sein. Der Nutzer soll entscheiden, welche Daten er freigeben möchte und nicht, welche er nicht freigeben möchte.

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Ich persönlich appelliere an den ordentlichen Hausverstand der Menschen. Wer seine privaten Daten nicht preisgeben will, der soll sie für sich behalten und nicht im Internet posten. Informationen sind im Internet auch unter höchsten Sicherheitsstufen nur bedingt sicher, wie etliche Vorfälle in der Vergangenheit gezeigt haben. Es muss einem bei jeder Nachricht, die man hinterlässt, klar sein, dass die ganze Welt mitlesen kann. Auch bei Fotos und Videos sollte man diesen Hintergedanken haben. Wenn zu persönliche Details erst gar nicht online kommen, dann ist die Sache mit dem Datenschutz auch nicht mehr das große Problem. Denn dieses, liegt meiner Meinung nach primär nicht bei den Facebook-Verantwortlichen, sondern viel mehr bei den Menschen vor dem Bildschirm.

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