13. März 2012 · 3 Kommentare · Kategorien: Open-Source · Tags:

Da ich mit dem Kommentarformular auf diesem Blog nicht wirklich zurechtkomme (kann man da wirklich nicht als Gast posten?), hier mal eine kurze Anmerkung meinerseits zu folgendem letzten Abschnitt des Artikels, der heute im ubuntuusers-Planet aufgetaucht ist:

Das [Anm: sollte wohl eher Die heißen] Beta 1 läuft gut und kann (in meinen Augen) zumindest privat oder als Zweitsystem ohne Probleme jetzt schon genutzt werden.

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Das sollte man so besser nicht sagen. Klar, wer sich mit dem System auskennt und auch keine Probleme damit hat, wenn es mal nicht läuft, der kann ruhig testen. Für normale Nutzer bleibt Ubuntu 12.04 eine Entwicklerversion, die Schaden anrichten kann.

Wer die letzten Ubuntu-Zyklen verfolgt hat, wird bemerkt haben, dass bis zum Schluss ziemlich intensiv an den Versionen gearbeitet wird. Es kann auch noch eine Woche vor Release vorkommen, dass Abhängigkeitsprobleme der Paketverwaltung dazu führen, dass ein wichtiger Teil des Systems (z. B. Compiz, Unity, etc.) einfach entfernt wird. Ist man jetzt nicht gerade ein Freak bzw. muss mit dem Ding arbeiten, wird’s schwierig.

Also nochmal: Entwicklerversionen sind für Entwickler und Tester gedacht und auf keinen Fall für normale Nutzer, auch wenn ein paar Wochen mal alles gut läuft.

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3 Kommentare

  1. Ja und Nein, würde ich mal sagen. Als Produktivsystem ist eine Beta nicht geeignet, das sollte soweit klar sein. Schaut man sich die Meldungen zB hier http://forum.ubuntuusers.de/topic/allgemeine-diskussion-zur-entwicklungsversion-prec/ an, dann kann man sehen, was für Probleme auftauchen können.

    Andererseits braucht man auch kein „Freak“ sein, um eine Beta-Version laufen zu lassen. Denn die Fehlersuche und -Meldungen sind unter Ubuntu recht einfach und verständlich. Jeder Normalnutzer kann somit helfen, die Entwicklung besser zu machen. Nur eben nicht als Hauptsystem.

  2. Zum Testen kann man das Ding immer verwenden, aber nicht wie im verlinkten Artikel steht, zum normalen Arbeiten.

    mfg johnB

  3. Also ich verwende Ubuntu 12.04 als Produktivsystem auf meinem Notebook und sichere halt meine Daten regelmäßig. Bis auf ein paar gelegentliche Freezes läuft es soweit ganz flink.
    Aber ich kenne mich auch schon ziemlich gut mit Linux aus, deshalb weiß ich mir selbst zu helfen.

    Dennoch auch die Warnung von mir, lieber 2 Monate nach Realease warten, dann wurden die gröbsten Bugs ziemlich sicher behoben und alles sollte rund laufen.

    Ubuntu fährt ja leider die Strategie auf gedeih und verderb an einem festgelegtem Datum zu releasen. Mir wäre es lieber, wenn sie sich ein wenig an ihrem Ursprung (Debian) orientieren würden…

    In diesem Sinne immer schön Backups machen!

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