Der Online-Laden System76 bietet bereits seit 2005 Notebooks, Desktop-PCs und Server mit vorinstalliertem Ubuntu an. Seit kurzem stehen schon Geräte mit vorinstalliertem Oneiric Ocelot zur Verfügung.

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Wer also ein Notebook oder einen PC sucht, der mit Ubuntu gut kompatibel ist und kein Risiko gehen will, der kann zuschlagen. Ich persönlich finde die Geräte optisch leider nicht sehr ansprechend. Die Geräte sind alle relativ dick und wirken etwas altbacken. Wie das Preis/Leistungsverhältnis aussieht, kann ich nicht so recht beurteilen, da ich mich mit dem Notebook-Markt schon lange nicht mehr richtig beschäftigt habe.

Was sagt ihr? Gute Dinge für den Preis oder findet man Besseres?

Ich selbst bin derzeit auf der Suche nach einem handlichen Netbook. Die Lage ist aber ziemlich unübersichtlich. Suche was Flaches mit gutem Akku und Linux-Kompatibilität. Gar nicht so einfach im Moment.

 

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10 Kommentare

  1. Valentin, schau dir mal die Versandkosten an 😉 Hab mal ein 0815-System rausgesucht und mich durch das Bestellformular geklickt… das Ergebnis: „UPS Worldwide Expedited $143.25“, plus Zoll und Einfuhrumsatzsteuer. In anderen Worten: Das lohnt sich defintiv nicht.

    Grüße
    Christoph

  2. Also ich finde die Angebote auch nicht verlockent.

    Ich hab mir vor ca. nem halben Jahr ein Asus Eee PC 12 iergendwas gekauft. Und habe keine Probleme mit Linux. Akku passt auch (laut Ubuntu panel gute 4Stunden wenn voll) Nur die Rechenleistung ist recht gering.

  3. Ui, nicht schlecht. Kann man also vergessen den Anbieter.

  4. Mal sehen. Es gibt Geräte, die werden mit Akkulaufzeiten von >10 Stunden beworben. Sowas wär praktisch 😉

  5. Von Rockiger gibt es das Satchbook:

    http://rockiger.com/de/shop/product/satchbook

    Preislich zwar nicht gerade optimal aber sieht ganz gut aus.

  6. Das ist doch alles irgendwie Abzocke , kostenloses Betriebssystem, aber kaum Laptop Hardware die damit fehlerfrei läuft.
    Leider halten sogar die Akku mit Windows länger als unter Ubuntu.
    Bei “ Rockiger“ sind es schon Apple-Mac Preise , welche man dann für das Geld durchaus in Erwägung ziehen kann, denn auf deren Hardware läuft Ubuntu ganz gut.

  7. Ich wollte es neulich selbst nicht glauben, aber z.B. bei Amazon gibt es Notebooks neu mit i3 Prozessoren und 2 GB Arbeitsspeicher ab 250€
    Das Gerät hatte sich ein Kumpel gekauft. Auch die Verarbeitung war gut.

    Es ist eben Ubuntu nicht vorinstalliert, der Rechner kommt „leer“ daher. Aber jeder Linux-User sollte doch eigentlich wissen wie man ein Linux installiert. Zumal das wirklich nicht schwer ist.

  8. @Ludwig
    Natürlich ist auf diesen Notebooks nicht „schwer “ ein Linux zu Installieren.
    Ob es hinterher auch Zufriedendstellend läuft mit der verbauten Hardware ist die Frage, wir kennen doch alle die Treiberproblematik unter Linux.
    Gerade bei „Billig Angeboten“ ist die Hardware oftmals gar nicht Dokumentiert oder eine Treiberdatenbank vorhanden und es lässt sich bei einem Notebook nicht einmal Schnell die Grafik oder Soundkarte wechseln.

  9. @Mika B.

    Stimm ich vollkommen zu, mich graust jetzt schon davor, vor den Kauf eines neuen Notebook oder PC.
    Mit den Notebook was ich jetzt nutze, ein Samsung R60 Plus, hatte ich glück und Ubuntu lief immer, auch wenn nicht auf anhieb.
    Aber der ist jetzt schon drei Jahre alt und wer weis wie lange der noch halten wird, die Akku Leistung ist ziemlich in den Keller gerutscht und vor allem vermisse ich jetzt so langsam ein HDMI Anschluss und USB 3.0.

  10. Ich schrecke auch ziemlich vor einem Kauf eines neuen Notebooks zurück. Gott sei Dank ist dieser (Sony Vaio VPCEB2E9E) erst ca. 1,5 Jahre alt und funktioniert noch recht gut. Positiv war, dass ich keinen einzigen proprietären Treiber nutzen muss (dieser wäre auch gar nicht vorhanden) und Ubuntu flüssig läuft. (Eine Problematik ist der mMn zu kleine RAM: 4 GB 🙂 )

    Wie auch immer: Vor einem Kauf werde ich Google nach Erfahrungsberichten über Grafikkarte etc. unter Linux fragen müssen.

    By the way: Ich hoffe, dass die Hardware-Herstelle auf die Forderungen der Linux Foundation und Canonical eingehen. Sonst könnte die Auswahl der infrage kommenden Geräte schrumpfen…

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