Bis Ubuntu Oneiric ist’s ja nicht mehr weit. Heute wurde die zweite und letzte Beta-Version von Ubuntu 11.10 veröffentlicht. Viele mögen in Anbetracht der letzten 20 Tage Entwicklungszeitraum vielleicht denken: „Ubuntu Oneiric ist fast fertig, also installier ich mir das frisch, hab gerade Zeit!“ – „Schlechte Entscheidung“, sage ich da nur.

Natürlich darf sich jeder, der Lust dazu hat, eine Ubuntu Beta-Version installieren. Allerdings sollte man gerade bei Beta-Versionen dieser Distribution immer darauf achten, dass es sich wirklich noch um ein Stadium handelt, in dem aktiv und heftig entwickelt wird. Dementsprechend kommt es auch auf den letzten Metern noch oft zu größeren Fehlern, das sollte man keinesfalls vergessen. Weiterlesen »

Es ist wieder mal Zeit für einen Blick auf die aktuelle Ubuntu-Entwicklerversion. Ein paar Dinge haben sich seit dem letzten Schnappschuss nämlich wieder verändert. Mal sehen: Was hat sich in den letzten drei Wochen so getan?

Werkzeugleiste wird dunkel

Dass Oneiric mit dunklen Werkzeugleisten daherkommt, wissen fleißige picomol-Leser ja schon längst. Da hat sich seit dem letzten Artikel auch nicht viel getan. Der Dateimanager Nautilus sieht immer noch etwas merkwürdig aus. Inzwischen gibt es aber ein paar Mockups, wie er für das Release optisch aufgepeppt werden könnte.

Dunkle Werkzeugleisten

Eleganteres „Aero Snap“

Microsoft hat’s erfunden, KDE, GNOME und Unity haben’s nachgemacht. Die Größe eines Fensters lässt sich durch Verschieben zu den Seitenrändern auf halbe Bildschirmgröße festlegen, während ein Ziehen zum oberen Rand, das Fenster maximiert. Weiterlesen »

Bereits seit einigen Wochen hab ich meine Testpartition mit Ubuntu Oneiric, der aktuellen Ubuntu Entwicklerversion, ausgestattet. Heute werde ich mal einen aktuellen Schnappschuss veröffentlichen. Was hat sich seit Natty geändert? Gibt es bereits sichtbare Neuerungen? Eins vorweg: Recht viel hat sich bis heute noch nicht geändert. Natty wurde erst Ende April veröffentlicht, in der Zwischenzeit wurden vor allem die Programmpakete auf den aktuellen Stand gebracht. Ein paar sichtbare Änderungen abseits davon gibt es aber trotzdem.

Programme

Die Synaptic-Paketverwaltung wurde bereits vor einiger Zeit aus der Standardinstallation entfernt. Für Normalnutzer ist das Ubuntu Software Center sowieso angenehmer zu bedienen. Dieses soll in der kommenden Version 5 optisch deutlich aufpoliert werden. Weiterlesen »

Soeben bei OMGUbuntu entdeckt: Mockups für die mit Ubuntu Oneiric ausgelieferte Version 5.0 des Ubuntu Software Centers. Drei Bilder sprechen mehr, als tausend Worte, von daher lass ich euch selbst interpretieren.

So siehts aktuell in Natty aus, altbekannt und nicht besonders spektakulär. Langweilig und umständlich. Da haben Apple AppStore oder Android Market sogar wesentlich mehr drauf – und dabei handelt es sich um Smartphone-Software.

Ubuntu Software Center 4.0

Und hier die drei Vorschläge, für die kommende Version. Mir persönlich gefallen Version 1 und 2 ganz gut. Eine Verbesserung zur aktuellen Version 4.0 wären aber eindeutig alle drei. Mal sehen, bin gespannt wie ähnlich die fertigen Versionen diesen Mockups schlussendlich sind.

USC 5.0 Mockup 1

USC 5.0 Mockup 2

USC 5.0 Mockup 3

09. Mai 2011 · 1 Kommentar · Kategorien: Open-Source · Tags: ,

Am heutigen 9. Mai begann in Budapest der Ubuntu Developers Summit (UDS). Wie jedes halbe Jahr, kurz nach der Veröffentlichung einer Ubuntu-Version, gibt es ein Treffen zwischen vielen Ubuntu-Entwicklern, Canonical und Nutzern. Hierbei werden hauptsächlich Ziele für die nächste Ubuntu-Version (in diesem Fall Oneiric Ocelot) festgelegt bzw. präsentiert.

Auf Youtube gibt es inzwischen das Eröffnungsgespräch (Keynote) von Mark Shuttleworth, Gründer und Sponsor von Ubuntu. 200 Millionen Ubuntu-Nutzer will Shuttleworth in den kommenden vier Jahren erreichen, davon werden viele schon gelesen haben. Ein sehr hochgestecktes Ziel, ob es wirklich zu erreichen ist, wird die Zukunft zeigen.

Auf jeden Fall beweist Mark Shuttleworth Mut zum Risiko. Ubuntu schreibt derzeit nämlich immer noch rote Zahlen und wird seit der ersten Version von Mark Shuttleworths Privatvermögen finanziert.