Ubuntu

Ubuntu ist eine von Canonical entwickelte freie Linux-Distribution. Im Gegensatz zu vielen anderen Linux-Betriebssystem richtet sich Ubuntu vor allem an "normale", unerfahrene Nutzer. Der Schwerpunkt von Ubuntu liegt auf einfacher Bedienung und ansprechendem Design. Canonical entwickelt eine eigene Desktopoberfläche namens Unity. Diese für Touchscreen und Mausbedienung entwickelte Oberfläche sorgt in der Open-Source-Gemeinschaft immer wieder für heftige Diskussionen.

23. Juni 2011 · 3 Kommentare · Kategorien: Open-Source · Tags: ,

Bereits seit Wochen (wenn nicht Monaten) hab ich in meinem Ubuntu-System Probleme mit dem Rendering der Schrift im Browser. Eingesetzt wird derzeit Ubuntu 10.10, als Browser läuft Chromium. Ich hab inzwischen mehrere Dinge ausprobiert, zum Erfolg hat keine der Möglichkeiten funktioniert. Heute hab ich das Problem – à la Windows – behoben.

Nein, ich hab nicht mein komplettes System aufgesetzt, das wär mir die Sache auch wieder nicht wert gewesen. Trotzdem hab ich mich an den hässlichen Schriftarten gestört, die mir der Browser bereits seit Wochen auf den Bildschirm gezaubert hat. Das Hauptproblem war, dass ich nicht genau wusste, woher das Problem kam. Auch eine Löschung des chromium-Ordneres in ~/.config brachte nicht die ersehnte Besserung

Die Glättung der Schriften von normalen Desktop-Programmen funktionierte wie eh und je, an den GNOME-Einstellungen lag es nicht. Die sahen und sehen so aus:

Einstellungen Schriftwiedergabe

Die Schriften im Browser waren dagegen grässlich. Hier mal ein Screenshot, damit ihr versteht, was ich meine.

Font Rendering schlecht

Bemerkbar war das Problem vor allem dann, wenn die Schriftart zu klein war und ich zoomte. Dann wurden die Schriften entweder zu dick oder zu dünn und nicht einfach „größer“. Heute hab ich mich mal dazu entschieden auszuprobieren, ob ein neues Benutzerkonto Besserung verspricht – oder ob es wirklich am Programm selbst liegt.

Also, neues Konto angelegt, schnell eingerichtet und siehe da. Ein Unterschied wie Tag und Nacht:

Font Rendering gut

Der Unterschied ist wirklich gravierend. In dem Moment frag ich mich gerade, warum ich es überhaupt so lange mit der verkorksten Schriftkantenglättung ausgehalten habe. Naja, man gewöhnt sich an alles.

Woran das Problem jetzt wirklich liegt, weiß ich nicht. An den Einstellungen – nein, am Browserprofil – nein. Wo dann? Ich hab keine Ahung. Auf jeden Fall funktioniert es im sauberen Benutzerprofil inzwischen wieder.

Update: Hab jetzt das Problem doch noch entdeckt. Es reicht, die Datei .fonts im home-Verzeichnis zu löschen. Hätte ich auch früher draufkommen können.

Soeben bei OMGUbuntu entdeckt: Mockups für die mit Ubuntu Oneiric ausgelieferte Version 5.0 des Ubuntu Software Centers. Drei Bilder sprechen mehr, als tausend Worte, von daher lass ich euch selbst interpretieren.

So siehts aktuell in Natty aus, altbekannt und nicht besonders spektakulär. Langweilig und umständlich. Da haben Apple AppStore oder Android Market sogar wesentlich mehr drauf – und dabei handelt es sich um Smartphone-Software.

Ubuntu Software Center 4.0

Und hier die drei Vorschläge, für die kommende Version. Mir persönlich gefallen Version 1 und 2 ganz gut. Eine Verbesserung zur aktuellen Version 4.0 wären aber eindeutig alle drei. Mal sehen, bin gespannt wie ähnlich die fertigen Versionen diesen Mockups schlussendlich sind.

USC 5.0 Mockup 1

USC 5.0 Mockup 2

USC 5.0 Mockup 3

12. Juni 2011 · 9 Kommentare · Kategorien: Open-Source · Tags: ,

Heute würde ich euch gerne ein kleines Nebenprojekt von mir vorstellen. Es handelt sich dabei um einen News-Ticker, der verschiedene Nachrichten und Blog-Beiträge zum Thema Ubuntu, Linux und OpenSource aus verschiedenen Quellen zusammenfasst und auf die Originalbeiträge verlinkt: UbuntuNews.de.

Ein selbst geschriebenes Skript, basierend auf SimplePie, erfasst in regelmäßigen Abständen neue Artikel aus eingetragenen Feeds und listet die Daten nach Datum auf. Auf der Startseite werden alle Artikel auf, die heute geschrieben wurden. Klickt man auf Ältere Artikel, erscheinen die Artikel vom Tag vorher, usw.

UbuntuNews.de: Der Ticker

Da mitunter eine sehr große Zahl an täglichen Artikeln erreicht werden kann, ist der Service vor allem für jene gedacht, die ihren Feed-Reader nicht mit zu vielen Feeds zumüllen wollen oder für jene, die gar keinen Feed-Reader verwenden.

In Zukunft werden noch ein paar Seiten reinkommen. Falls ihr Vorschläge für neue Seiten habt, könnt ihr diese hier loswerden. Falls ihr selbst einen Blog habt, der reinpassen würde, könnt ihr mir die Adresse zum Blog natürlich auch zukommen lassen. Falls jemand Kritik oder Verbesserungsvorschläge loswerden will, ist derjenige natürlich herzlich dazu eingeladen, hier seine Meinung kundzutun.

Endlich hat es Canonical bemerkt. Zwar ist es seit Ubuntu 10.10 möglich, kommerzielle Programme im Ubuntu Software Center anzubieten, die Anzahl dieser Programme ist bisweilen aber sehr überschaubar – nicht zu vergleichen mit einem Android Market oder iOS App Store. Das Problem: Bis jetzt gab es keine einheitliche Möglichkeit, wie man sein Programm ins Software Center bekommt. Es fehlte die einheitliche, einfache Anlaufstelle dazu.

Nun ist es soweit: Ein einheitliches Werkzeug, um Software über das Software Center anzubieten, wird kommen. Schon sehr bald. Derzeit steht das Online-Tool nur für Software-Anbieter offen, die bereits in persönlichem Kontakt mit Canonical sind. Es sollen die letzten Fehler beseitigt werden. Nach dieser Testphase, soll das Ganze auch für alle anderen starten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das alles dem Desktop sehr gut tun wird und dass es in Zukunft jede Menge an hochqualitativer, kommerzieller Software für Ubuntu geben wird. In folgendem Video wird das zukünftige Verfahren vorgestellt.

09. Mai 2011 · 1 Kommentar · Kategorien: Open-Source · Tags: ,

Am heutigen 9. Mai begann in Budapest der Ubuntu Developers Summit (UDS). Wie jedes halbe Jahr, kurz nach der Veröffentlichung einer Ubuntu-Version, gibt es ein Treffen zwischen vielen Ubuntu-Entwicklern, Canonical und Nutzern. Hierbei werden hauptsächlich Ziele für die nächste Ubuntu-Version (in diesem Fall Oneiric Ocelot) festgelegt bzw. präsentiert.

Auf Youtube gibt es inzwischen das Eröffnungsgespräch (Keynote) von Mark Shuttleworth, Gründer und Sponsor von Ubuntu. 200 Millionen Ubuntu-Nutzer will Shuttleworth in den kommenden vier Jahren erreichen, davon werden viele schon gelesen haben. Ein sehr hochgestecktes Ziel, ob es wirklich zu erreichen ist, wird die Zukunft zeigen.

Auf jeden Fall beweist Mark Shuttleworth Mut zum Risiko. Ubuntu schreibt derzeit nämlich immer noch rote Zahlen und wird seit der ersten Version von Mark Shuttleworths Privatvermögen finanziert.

28. April 2011 · Kommentieren · Kategorien: Open-Source · Tags: ,

Nun ist es offiziell: Ubuntu Natty ist da. Auch auf ubuntu.com wird Natty ab sofort zum Download angeboten. Da die Download-Server, wie bei fast jedem Release, unter der Last zusammenbrechen werden, hier die Torrent-Links:

EDIT: Bringt natürlich nichts, wenn die Server zusammenbrechen.

Allerdings: Auf axebase.net stellt der Autor freundlicherweise die Torrent-Dateien zum Download bereit.

Wie ich so eben auf theinquirer vernommen habe, wird mit Ubuntu Natty eine neue Testmöglichkeit der Linux-Distribution eingeführt. Kurz nach der Veröffentlichung von Ubuntu 11.04 soll es möglich sein, die Cloud-basierte Software-Lösung ohne Installation und ohne großen Download zu testen. Das Ganze wird in einem handelsüblichen Browser ausgeführt. Kleiner Wermutstropfen: Unity steht nur in der 2D-Version zur Verfügung. Weiterlesen »

Hmmm, irgendwie ist es schon bedenklich. Es sind noch genau 6 Tage bis zum Release von Ubuntu 11.04 (Natty Narwhal) und es scheint nocht so richtig große Probleme zu geben. Der proprietäre ATI-Treiber, der in Ubuntu 10.10 tadellos seinen Dienst verrichtet, scheint in Natty noch Probleme zu verursachen.

Mein eingesetztes Notebook enthält eine ATI Mobility Radeon HD 4650. In den letzten beiden Ubuntu-Versionen hat die Karte immer sehr gut funktioniert – auch – oder vor allem mit dem proprietären Treiber. Weiterlesen »