14. August 2012 · 4 Kommentare · Kategorien: Open-Source · Tags: ,

Nachdem Unity von Canonical zur Ubuntu-Hauptoberfläche gekürt wurde, habe ich hier ja schon des öfteren über eine Ubuntu-Ausgabe mit der GNOME-Shell als Standardoberfläche gebloggt. Bis heute gab es allerdings kein offizielles „Gubuntu„. Wie sich nun zeigt, könnte sich das aber bald ändern.

Jeremy Bicha, GNOME- und Ubuntu-Nutzer, schrieb auf die GNOME-Mailing-Liste, dass am vor kurzem stattgefunden Ubuntu Developer Summit der Bedarf nach einer Ubuntu-Version mit gut integrierter GNOME Shell deutlich wurde:

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At the Ubuntu Developer Summit in May, several of us that work with GNOME in Ubuntu discussed the need for a Ubuntu community derivative similar to Kubuntu, Xubuntu, and others but which will try to ship a relatively pure GNOME experience.

The traditional Ubuntu naming convention for these alternate flavors is „Gubuntu“ but it seems that could cause confusion with the pronunciation of Google’s internal distribution Goobuntu. We’d like to instead use GNObuntu.

We want to run our proposed name past GNOME first to avoid the hassle and conflicts of being forced to later rename the project.

Ich finde GNObuntu gar nicht so schlecht, wenn es auch ziemlich freakig klingt. Eigentlich ist es mir auch egal, wie das Ding am Ende heißen würde – hauptsache der Ubuntu GNOME Remix kommt irgendwann. Das ist übrigens noch keinesfalls klar – auch wenn das manche Artikeltitel so andeuten. Bis jetzt geht die Initiative allein von der Ubuntu-Community aus. Eine offizielle Stellungsname von Canonical zum Thema gibt es (noch) nicht. [via]

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4 Kommentare

  1. wäre nicht schlecht.
    kenne auch viele user,die sich die gnome shell nachinstalliert haben.
    der desktop sieht danach wie das gute,alte gnome 2 aus.
    ist jedenfalls schon mal eine alternative zu unity !

  2. Gubuntu, Gnobuntu……oh mann, dass wird ja immer besser!
    Wieder eine Distrubution mehr, die dann im endeffekt, nicht mehr weiter entwickelt wird, weil das Geld fehlt, das Interesse oder einfach die Lust, seitens der Entwickler oder auch der User, siehe Kubuntu.
    Es wehre meine meinug nach besser, wenn einfach die jetzigen Distributionen, weiter entwickelt werden, bzw. der standard desktop der dort genutzt wird z.B. bei Ubuntu Unity, bei Fedora Gnome 3, bei Suse KDE usw., anstatt alle paar Versionen, wieder auf ein anderen Desktop zu setzen, oder eine komplett neu Distribution raus zu bringen.
    Mittlerweile hat man auch den überblick verloren, alle paar Wochen/Monate, kommt ne neue raus, während wieder andere verschwinden, aus den oben genannten gründen.
    Besser wehre es sogar, weniger Distributionen, auf die mann sich dann mehr konzentrieren und weiter entwickeln kann.

  3. erst mal abwarten ^^
    die 12.04 lts läuft bis april 2017 !
    diese vernünftig,nach eigenem ermessen eingerichtet,dürfte länger als mancher rechner halten.
    bzw mit der gnome shell nachinstallierten möglichkeiten ,lange für fun sorgen.
    mal sehen ,was bis dahin alles passiert.
    so mancher user,der von der 10.04 auf die 12.04 wechselt,erlebt plötzlich ein ganz anderes ubuntu.
    wie mag der wechsel wohl von 12.04 auf die nächste lts aussehen ?

  4. Hört sich gut an. Ich habe beim Umsatteln auf die 12.04 unity/gnome shell parallel installiert und mir gefiel die GS wesentlich besser. Ich hatte bei ubuntuusers auch nachgefragt, wie man unity möglichst rückstandsfrei entsorgen kann – das geht. Aber das Verfahren dafür passt auf die 12.04 – was, wenn sich bei den Folgeversionen wieder alles mögliche ändert? Unity ist so gar nicht mein Ding – es erfordert zuviel Aufwand, es so hinzubiegen bis ich damit würde arbeiten wollen.
    Habe dann kurzen Prozess gemacht: die Linuxpartitionen komplett platt gemacht, neu formatiert, dann Xubuntu 12.04 installiert – super. Schick, schnell, stabil – was will ich mehr. Anschliessend die Gnome Shell parallel installiert zum Testen – fühlt sich gut an.
    Xubuntu 12.04 hat 3 Jahre support, das ist ausreichend Zeit um Xfce / Gnome Shell genau kennenzulernen. Die endgültige Entscheidung steht dann mit der 14.04 an – entweder es bleibt Xubuntu oder doch der Umstieg auf die pure Gnomeversion.

  5. Pingback: GNOMEbuntu 12.10 erscheint mit Ubuntu 12.10 | picomol.de

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