Bereits seit einigen Versionen bringt der KDE-Desktop die Möglichkeit zur Verwaltung von Aktivitäten mit. Mithilfe der Aktivitäten ist es möglich, mehrere Desktops für unterschiedliche Aufgaben einzurichten. So kann man sich zum Beispiel auf ein und demselben Computer eine Aktivität für die Arbeit einrichten, so mit Firmenlogo und häufig benötigten Programmen. Auf der anderen Seite ist es möglich eine Heim-Aktivität mit Foto-, Spiel- und Musikplasmoids auszustatten.

Ich persönlich habe das Konzept der Aktivitäten zwar immer wieder ausprobiert, richtig zufrieden wurde ich damit aber nicht. So ähnlich lesen sich viele Meinungen von KDE-Usern in Foren. So richtig weit verbreitet scheint die Nutzung der Aktivitäten nicht zu sein.
Vielleicht kommt es daher, dass ich die Aufgaben, die man so zu erledigen hat, häufig zeitlich nicht nacheinander sondern gleichzeitig oder zwischendurch gemacht werden. Möglicherweise ist die Handhabung der Aktivitäten aber immer noch zu kompliziert oder die Funktionalität bringt einfach nicht genug Vorteile mit sich, die den zusätzlichen Aufwand der Einrichtung rechtfertigen würden.

Auch der GNOME-Desktop verwendet das Schlagwort „Aktivitäten“. Allerdings versteht dieser unter dem Begriff aber komplett was anderes. Einen Vergleich zwischen GNOME- und KDE-Aktivitäten gab es schon vor einiger Zeit auf pro-linux.de.
Auf hanschen.org (en) vergleicht der Autor Aktivitäten mit den unter Linux allseits bekannten virtuellen Desktops und erzählt, wie er seine Aktivitäten verwaltet und für was er diese einsetzt.
Am Ende noch eine kleine Umfrage: Nutzt ihr KDE-Aktivitäten? Die Begründung eurer Antworten dürft ihr mir und den anderen Lesern gerne in den Kommentaren schildern :-).
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