Als bekannt wurde, dass die Entwickler des freien Musikplayers Songbird die Linuxunterstützung aufgrund von zu hohem Arbeitsaufwand und zu wenig Entwicklern aufgeben will, war das Geschrei groß. Die Linux-Gemeinschaft war enttäuscht, denn Songbird war der Lieblingsplayer vieler Nutzer. Umso erfreuter war man dann, als bekannt wurde, dass einige Programmierer einen Songbird-Fork speziell für Linux entwickeln wollten. Sein Name sollte Nightingale lauten. Der erste Schritt war eine eigene Homepage, die stand auch nach wenigen Tagen bereits.
Von da an allerdings tat sich nicht sonderlich viel. Seit Monaten sind über dem ausgegrauten Screenshot des Players die Worte „Coming Soon“ zu lesen. Der letzte Beitrag im Nightingale-Blog ist allerdings über ein Monat alt und erweckt wenig Hoffnung, dass aus dem Player doch noch was wird. Eigentlich schade, denn die anfänglichen Pläne hörten sich gut an. Auch im Nightingale-Forum ist so gut wie nichts los. Und das, was auf der Sourceforge-Projektseite steht, macht auch nicht gerade Mut: „This project has no files.“
Ist Nightingale also also bereits tot, bevor das Projekt überhaupt richtig gestartet ist?
Schreibe einen Kommentar