Ein kleines Ärgernis ist es schon. Da hat man so ein schönes Adwaita Theme für seinen GNOME-Desktop, aber wichtige Anwendungen wie Firefox oder Filezilla verwenden es nicht, sondern stattdessen das von GNOME 2 bekannte Clearlooks-Theme. Der Grund: Bis jetzt wurde erst ein kleiner Teil der Programme auf Gtk3 portiert. Viele Programme basieren noch auf Gtk2. (Firefox sogar nur indirekt durch XUL). Dies führt im Endeffekt zu einem inkonsistenten Erscheinungsbild. Mit GNOME 3.6 könnte sich das aber ändern.
Wie ich soeben über worldofgnome mitbekam, wurde nun Bridge, ein auf Gtk2 portiertes Adwaita-Theme, in die Standard-Gnome-Themes der Entwicklerversion (GNOME 3.6), integriert. Bridge bringt das Erscheinungsbild von Gtk3-Anwendungen auf Gtk2-Anwendung. Rein optisch unterscheiden sich nun Anwendungen, die noch auf Gtk2 basieren nicht mehr von Anwendungen, deren Unterbau bereits Version 3 des Gtk+-Toolkits verwendet.
Hier zwei Screenshots, die ich mir mal von eben genannter Quelle ausleihe ;-). So sieht Firefox derzeit aus: Man beachte zum Beispiel die Scrollleiste und das Design der Tabs:



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